§ 1 Name, Sitz und Farben des Vereins

1. Der Eishockey-Club Rheinische Eispiraten e.V. wurde im Jahr 1995 gegründet. Der Verein hat seinen Sitz in Köln. Die Vereinsfarben sind Schwarz-Weiß-Rot.

2. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen.

§ 2 Zweck

1. Der Eishockey-Club Rheinische Eispiraten e.V. mit Sitz in Köln verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die unmittelbare Betonung der körperlichen Ertüchtigung von jugendlichen und erwachsenen Mitgliedern.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.

3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitglieder

Der Verein führt Mitglieder:

    1. Aktive

    2. Passive

    3. Jugendliche

    4. Ehrenmitglieder

§ 4 Ordentliche Mitglieder

1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle rechtsfähigen Personen werden.

2. Der Verein besteht aus aktiven und inaktiven Mitgliedern. Die aktiven Mitglieder leisten ihren Beitrag zur Erfüllung des Vereinszweckes in erster Linie durch ihre Teilnahme am Sportbetrieb oder durch ihre Mitarbeit bei der Verwaltung des Vereins. Bei inaktiven Mitgliedern steht die Förderung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins im Vordergrund.

§ 5 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

1. Der Antrag um Aufnahme in den Verein hat schriftlich an den Vorstand zu erfolgen. Jugendliche haben außerdem schriftliche Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters beizubringen, der für die  Erfüllung der Beitragspflicht als selbstschuldnerischer Bürge haftet.

2. Der Vorstand hat innerhalb 6 Wochen zu entscheiden, ob ein Mitglied aufgenommen wird oder nicht. Dies bedarf immer der schriftlichen Form.

3. Die Aufnahme oder Ernennung als Ehrenmitglied unterliegt dem Vorschlag und der Beschlußfassung der Mitgliederversammlung; der Beschluß ist mit 3/4 Mehrheit der erscheinenden Mitglieder zu fassen.

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austrittserklärungen oder Ausschluß.

5. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist durch Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten vor Ablauf des Geschäftsjahres durch eingeschriebenen Brief zu erklären. Dem Vorstand bleibt vorbehalten, sich in Ausnahmefällen mit einer vorzeitigen Beendigung der Mitgliedschaft einverstanden zu erklären.

6. Der Ausschluß eines Mitglieds ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig. Ein wichtiger Grund ist dann gegeben, wenn sich ein Mitglied vereinsschädigenden Verhaltens schuldig macht, wenn es Satzungsbestimmungen, Beschlüsse der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes bewußt mißachtet oder Beiträge trotz Mahnung, Fristsetzung und Ausschlußandrohung nicht zahlt.

7. Der Vorstand beschließt über den Ausschluß oder die zeitweilige Sperre von Mitgliedern, und zwar erst nach Anhörung des betreffenden Mitgliedes und ggf. eines gesetzlichen Vertreters. Die Begründung des Ausschlusses ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Der Ausschluß wird eine Woche nach der Entscheidung wirksam.

8. Die Änderung des Mitgliederstatus von einem aktiven zu einem passiven Mitglied bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen, an seinen Veranstaltungen sowie bei der Willensbildung und der Selbstverwaltung des Vereins teilzunehmen.

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die für sie verbindlichen Bestimmungen der Satzungen und Ordnungen zu beachten sowie den Anordnungen und Beschlüssen der Mitgliederversammlungen und des Vorstands Folge zu leisten.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand

§ 8 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und die Kassenprüfer und beschließt deren Entlastung. Sie bestimmt die wesentlichen Richtlinien zur Gewährleistung des Vereinszwecks und faßt Beschlüsse zur Satzungsänderung.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) tritt einmal im Jahr zusammen. Sie wird durch den Vorsitzenden einberufen. Die Einladung hat spätestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung zu erfolgen.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn es der Vorstand, der 1.Vorsitzende oder 1/4 der ordentlichen Mitglieder unter Angaben des zu behandelnden Gegenstandes schriftlich beantragt.

4. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muß die folgenden Punkte enthalten;

  • Bericht des geschäftsführenden Vorstand
  • Kassenbericht und Bericht des Kassenprüfer
  • Entlastung des geschäftsführenden Vorstands
  • Wahlen, soweit diese erforderlich sind
  • Beschlußfassung über vorliegende Anträge

5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

6. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

7. Anträge zur Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied stellen. Die Anträge müssen mindestens eine Woche vor Beginn der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingehen.

8. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Auf Antrag kann ein anderer Versammlungsleiter durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

9. Über Tagesordnungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung.

10.  Abstimmungen erfolgen offen. Auf Zuruf eines einzelnen Mitglieds erfolgen Abstimmungen geheim.

§ 9 Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie üben ihr Stimmrecht persönlich aus. Alle anderen Mitglieder sind berechtigt an den Versammlungen teilzunehmen, jedoch ohne Stimmrecht.

2. Gewählt werden können alle Mitglieder des Vereins, sofern sie volljährig und voll geschäftsfähig sind.

§ 10 Der Vorstand

a) Der Vorstand im Sinne §26 BGB (Außenverhältnis) besteht aus dem Geschäftsführer.

b) Im Innenverhältnis des Vereins besteht der Vorstand aus:

  • 1. Vorsitzender
  • Schatzmeister

§ 11 Wahl des Vorstandes

1. Die Mitgliederversammlung bestimmt zur Durchführung der Vorstandswahl einen Wahlleiter. Die Wahlen erfolgen geheim.

2. Die Mitgliederversammlung wählt zunächst einmal den 1. Vorsitzenden, dieser gilt als gewählt, wenn er mehr als die Hälfte der Stimmen der Mitgliederversammlung hat. Sollte diese Wahl nicht im ersten Durchgang erfolgen, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.

3.  Die Mitgliederversammlung wählt die weiteren Vorstandsmitglieder einzeln. Ein Kandidat gilt als gewählt, wenn er über die einfache Stimmenmehrheit verfügt.

4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ergänzen ihn die verbleibenden Vorstandsmitglieder durch eine Wahl mit 2/3 Mehrheit der Vorstandsmitglieder. Kommt die erforderliche Mehrheit nicht zustande oder scheiden mehrere Vorstandsmitglieder aus, erfolgt eine Neuwahl durch eine außerordentliche Hauptversammlung.

5. Der Vorstand und der Geschäftsführer werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

§ 12 Aufgaben, Willensbildung des Vorstandes

1. Der Vorstand hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen, die für die Vereinsführung erforderlichen Entscheidungen zu treffen und die Verwaltungsgeschäfte zu erledigen.

2. Vorstandsversammlungen finden mindestens alle drei Monate statt. Der Vorsitzende lädt hierzu ein. Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt.

§ 13 Finanzwesen, Haftung

1. Der Vorstand trifft Regelungen zum Beitrags- und Finanzwesen im Rahmen einer Finanzordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist. Er ist berechtigt, für die Aufnahme in den Verein besondere Gebühren oder Beiträge festzusetzen.

2. Der Vorstand legt die zur Erfüllung der Vereinsaufgaben zu erhebenden Beiträge und Gebühren fest.

3. Der Vorstand ist befugt, in Einzelfällen Zahlungspflichten zu erlassen, zu ermäßigen oder zu stunden.

4. Das Geschäftsjahr geht jeweils vom 15. Mai eines Jahres bis zum 14. Mai des Folgejahres.

5. Gegenüber seinen Mitgliedern haftet der Verein für entstehende Sach- oder Personenschäden nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen privatrechtlichen Inhalts.

§ 14 Aufgaben des Schatzmeisters

Der Schatzmeister ist verantwortlich für die Führung der Kassengeschäfte. Ihm obliegt die Verwaltung des Vermögens und die Finanzierung des Vereins.

§ 15 Kassenprüfung

Die Kasse ist in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfern zu prüfen, von denen einer wiedergewählt werden darf. Die Wahlzeit beträgt zwei Jahre. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters.

§ 16 Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse einer jeden Versammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 17 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Einziger Tagesordnungspunkt dieser Versammlung ist: Auflösung des Vereins.

2. Die Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereins darf nur einberufen werden wenn mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder dies beschließen oder wenn mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich beim Vorstand beantragen.

3. Die Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereins ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Die Auflösung gilt als beschlossen wenn mindestens 2/3 der erschienen Mitglieder ihr zustimmen. Die Abstimmung erfolgt geheim.

4. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das zu diesem Zeitpunkt vorhandene Vereinsvermögen an die Kinderkrebsstation der Universität Köln., die es für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 18 Änderung der Satzung, Inkrafttreten

1.  Diese Satzung kann nur von einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder geändert werden.

2. Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung vom 20.Mai 1995 beschlossen und tritt am 20.Mai 1995 in Kraft.